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Die folgende Geschichte ist ein Auszug aus der Hochzeitszeitung, die unsere Freunde für uns gemacht haben. Sie erzählt die wahre Geschichte, wie es zu dieser Hochzeit kam. Wir wollen uns hiermit nochmals bei allen für die schöne Feier bedanken.
Im Jahre 1999 n. Chr. Geb. ergab es sich, dass ein bekannter Sänger in einem kleinen schwäbischen Ort namens Ludwigsburg sich zu einem Konzert einfand. Diese aussergewöhnliche Nachricht machte auch in einer bedeutenden Gemeinde am Oberrhein (Eggenstein - Leopoldshafen) die Runde, so geschah es dass sich an einem lauen Sommerabend einige junge, anständige, wohlerzogene und lustige Meute junggebliebener Menschen aus dem Herzen Badens auf den Weg ins entfernte, finstere, trostlose, schwäbische Ländle aufmachten. Nach einer langen und entbehrungsvollen Reise angekommen, stellte man mit erschrecken fest, wir sind nicht alleine !! So genoss man den Gesang des Unterhalters ( Wolfgang Hölle,...Hölle,... Petry). Man sang und tanzte nach Leibeskräften ( und noch mehr). Um sich zu stärken, damit man bei Kräften bleibe, wurde Essen und für die jungen Menschen ein unbekannter, berauschender Trank gereicht. Dieser Trank (wurde von den Ortsansässigen Bier genannt) hatte einige unangenehme Nebenwirkungen, so stellte sich auch bei Kerstin S. aus E. ein ungewohnter Druck in der Lendengegend ein. Um diesem immer stärker werdenden Druck nachzugeben entfernte sie sich mit den Worten: “ih geh nur mool schnell ufs Klo”
Als sie sich nach geraumer Zeit noch nicht zurückgemeldet hatte, machte sich eine Art von Unbehagen unter den Anwesenden breit. So wurden Suchtrupps gebildet um das verschwundene Fräulein zu suchen. Nach gründlicher Suche fand man sich wieder zusammen und es wurde berichtet dass Kerstin S. sich an einem seltsamen Gefährt (Bierwagen) mit einigen einheimischen Männern vergnügen würde, sogleich machte “doo geeht was” die Runde.
Nach Beendigung der Veranstaltung machte man sich auf die Heimreise, ohne dem Zwischenfall Aufmerksamkeit zu schenken. Nach einigen Tagen in der badischen Heimat wurde bekannt dass sich Kerstin S. mit einem dieser einheimischen Männer der Mike S. genannt wurde im stillen und geheimen traf. Bei diesen konspirativen Treffen kam Man(n) und Frau sich anscheinen näher (ziemlich nahe). So ergab es sich das Mike.S. im Freundes und Bekanntenkreis als “ fester Freund “ vorgestellt und für gut (der isch sau in Ordnung) befunden wurde. Wiederum nach einiger Zeit wurde den Menschen um Kerstin S. und um Mike S. mitgeteilt, man wolle sich die Miete der Absteige von Kerstin S. in E. Teilen, auch diese Entscheidung wurde mit wohlwollen aufgenommen. Böse Zungen behaupten Heute immer noch dass diese Aktion unter „ Entwicklungshilfe für eine vom aussterben bedrohte Rasse (der schwäbischen Rasse) „ einzuordnen sei. Nach dem zusammenlegen der beiden Baracken beschlossen die Beiden nun in den Stand der Ehe zu treten. Mit großer Freude nahmen die badische und schwäbische Sippe diese Nachricht auf: “jetzt mache ma endlich oiner druff”
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